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Das trockene Beschichtungspulver wird in den Vorratsbehälter gefüllt, fluidisiert oder umgerührt und mittels Druckluft zur Sprühpistole gefördert. In der Pistole entsteht aus einer Nieder-Spannung von 10V nach dem Kaskadenprinzip Hochspannung, und eine oder mehrere Elektroden laden hier das Pulver beim Sprühen mit 60-100KV auf.Zwischen der Pistole und dem geerdeten Werkstück bildet sich ein elektrisches Feld. Die Pulverpartikel folgen dessen Feldlinien und bleiben aufgrund der Restladung auf dem Objekt haften. So veredelte Werkstück können dann manuell oder automatisch zu einem Trockner gefördert werden, wo Kunststoffpulver bei 160-200 Grad Celsius zu einem glatten Film schmilzt und aushärtet. Emailpulver benötigt seiner chemischen Beschaffenheit wegen viel höhere Temperaturen, nämlich zwischen 780 und 630 Grad Celsius
Die Schichtdicken dieser Veredelung liegen mit Kunststoffpulver bei 30-80 my für dekorative und bei 20- 500 my für funktionelle Zwecke. Emailpulver kann im Schichtdickenbereich zwischen 80 und 200 my eingesetzt werden.
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